Quickie – Nachtrag

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Ich habe tasächlich noch ein paar Information zu dem Spiel Last V8 auftreiben können. Und siehe da, es gibt tatsächlich eine Story:

Der letzte Weltkrieg vor 7 Jahren hat die Zivilisation vernichtet, die Erdoberfläche ist ein radioaktives Schlachtfeld, der nukleare Winter nimmt ab. Es ist jetzt das Jahr 2008 und es gab kaum Überlebende. Als Wissenschaftler hast Du in einem tiefen Atombunker an einem geheimen Militärprojekt gearbeitet und überlebt.

Du hattest genug Zeit an Deinem eigenen Spezialprojekt zu arbeiten: The Last V8. Dein Wagen aus den 80er Jahren ist mit einem Strahlenschutz ausgestattet. Ein Computer mit Modemverbindung zur Sci-Basis ist ebenfalls eingebaut. Der Turbolader verhilft dem 940 PS starken 8 Zylinder Motor zu einer Höchstgeschwindigkeit von 410 km/h.

Du fährst mit diesem Wagen an die Oberfläche, um Kontakt mit Überlebenden aufzunehmen. Während der Fahrt warnt Dich die Sci-Basis vor der Gefahr, dass die atomaren Zeitbomben jederzeit detonieren können. Es bleibt also wenig Zeit, um nach Intercity in die Sci-Basis zurückzukehren, bevor Dein Strahlenschutz zusammenbricht. Neben der Zeit und der Energie für den Strahlenschutz muss natürlich auch der Treibstoff ausreichen. Dabei machen die meist scharfen Kurven ein schnelles Fahren äusserst schwierig, denn wenn man von der Straße abkommt, explodiert der Wagen.

Wenn ich mir diese Sory durchlese und dann nochmal das Spiel anschaue, könnte ich mich totlachen! Das ist fast, also würde man ein Spiel zu einem riesigen Wälzer wie Herr der Ringe machen, und das einzige was man im Spiel sieht ist, wie Bilbo aus dem Haus geht und die Tür zu macht. Nein wirklich, da ist ‘ne Story! Und was für eine! Die kann man bloß nicht sehen… ;)

Das Cover ist auch ein echtes Highlight:

Last V8

Last V8

Ich würde ja gerne mal zählen wie viele Sachen auf dem Cover zu sehen sind, die im Spiel nicht vorkommen. Aber so viel Zeit hab ich nun wirklich nicht…

Quickie

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Immer wieder hört und liest man hitzige Debatten über die abnehmende Länge von heutigen Videospielen. Und es stimmt tatsächlich: Das durchschnittliche Action Spiel ist über die letzten sechs bis sieben Jahre von gut 20 Stunden Spielzeit auf meist unter 10 Stunde geschrumpft. God of War für die PSP konnte ich sogar in weniger als fünf Stunden durchspielen. Und mit Ace Combat X verbrachte ich nicht mal zwei Stunden bis der Abspann vorbeiflimmerte…

Aber wisst ihr was? Diese Spiele sind von epischer Länge, verglichen mit den Produktionen des letzten Jahrhunderts. Wer sich noch an Titel wie Last V8 erinnert, der weiß was ich meine. Wie, kennt ihr nicht? Na dann nehmt euch doch mal zwei Minuten Zeit und werft einen Blick auf das Spiel. Auf das gesamte Spiel…



Last V8

Wer sagt, dass kurze Spiele keine packende Story haben können? Unser namenlosen Held muss mit dem Auto nach Hause fahren. Fantastisch!

Ach ja, und vor seiner Garage scheint ein Fass Atommüll umgekippt zu sein. Vielleicht ist deshalb die ganze Landschaft frei von anderen Autos, Zombies oder anderen beweglichen Hindernissen? Ich wünschte es gäbe ein modernes Sequel zu diesem Spiel. Stellt euch ein PlayStation 3 Spiel für 60 Euro vor, in dem man das Auto aus der verstrahlten Garage wieder herausfahren muss. Doch Vorsicht: Lackkratzer geben Minuspunkte!

Wieder da!

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Zeckenbisse können gemein sein. So ein Biest hat mich vor einiger Zeit beim Geocachen im Grunewald erwischt. Ich hatte mir dabei weiter nix gedacht und hab natürlich prompt den Hauptgewinn gezogen: Borreliose, Herzrhythmusstörungen, Krankenhaus, Intensivstation, Herzschrittmacher (zum Glück nur temporär)… Falls sich also jemand fragt warum ich so lange nix geschrieben habe: Mir war nicht danach. ;)

They don’t make ‘em like this anymore…

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Snoopy

Ich liebe Spiele in denen die Spielfigur drei Viertel des Bildschirms einnimmt. Man fühlt sich dadurch gleich viel näher am Geschehen, viel immersierter… Nach ein paar Runden Snoopy kann man sich total gut in das Leben eines Hundes hineinversetzen! Dann wundert einen auch nicht mehr, dass die Viecher alte Kaugummis vom Gehweg auflecken und sich zur Begrüßung die Nasen am Hintern reiben.

Level 05: Wie morbide! In diesem Level wird der niedliche altkluge Zeichentrickhund von pechschwarzen Totenschädeln belästigt… Sollte das Spiel nicht für Kinder sein? Na wenigstens grinsen die Knochenköppe.
Level 07: Ein Meisterwerk des Spieldesigns: In der Episode “Up you go Snoopy” muss Snoopy einen Fahrstuhl betreten. Nervenkitzel pur!
Level 09: “Was machen drei Laser mitten auf einer Wiese?” Klingt wie ein blöder Witz. Und die Pointe ist noch blöder: “Einen Hund durchschneiden.”
Level 11: Was zur Hölle ist denn das? Fliegt da ein Block Cheddar am Himmel entlang? Wer hat den da hingehängt? Egal, schnell weiter…
Level 14: Die Metaphorische Seite dieses Levels ist mir leider verschlossen geblieben. Für mich sieht es einfach so aus, als würde ein Hund gegen einen fliegenden Betonhut hüpfen und dann im Boden versinken. Ah, ob Snoopy vieleicht vor Scham im Boden versinkt? So langsam verstehe ich…
Level 16: Das ist wirklich das Highlight! Ein komplett leeres Level mit dem Namen “No inspiration”… Tja, da fällt mir auch nix mehr zu ein. Mit sowas konnten die Programmierer damals nur durchkommen weil ihre Spiele entweder so langweilig oder höllisch schwer waren, dass eh kein Mensch bis Level 16 vorgedrungen wäre.
Level 18: Die bereits in Level 16 gespürte Langeweile des Entwicklers macht sich erneut bemerkbar: “Another level”
Level 19: Jetzt wird’s übersinnlich! In bester Akte X Manier geschehen seltsame Dinge auf dem Bildschirm… Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass a) dem Programmierer immer langweiliger wird und b) die Inspiration hierfür ein Programmfehler war.

Nach dem zwanzigsten Level ist dann auch mal Schluss. Ist auch gut so – so viel Spaß hält doch kein Mensch aus.

Quintelligenz Izient

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Q.I. Test

Q.I. Test

Hab ich schon gewonnen wenn ich weiß, dass das eigentlich anders heißt?

Als Serien noch serienmäßig cool waren. Heute: Buck Rogers

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Der Eismann kommt!

Kein Wunder, dass das die letzte Raumsonde der NASA war. Wer schraubt schon ‘n Space Shuttle auf ‘ne Saturn V Rakete? Nur um das mal in den rechten Maßstab zu setzen: Die Rakete ist gut 85 Meter hoch, das Shuttle knapp 50 Meter lang… Eigentlich würde das eher so aussehen:

Saturn V + Space Shuttle

Saturn V + Space Shuttle

Albern, oder? Aber das ist nur der Anfang. Nachdem Buck mit seinem Shuttle lässig am Mond vorbeigeflitzt ist, zieht so ‘ne Art kosmischer Schneesturm auf und, weil Schneeketten beim Space Shuttle 1987 noch Sonderzubehör waren, wirft unseren Helden voll aus der Umlaufbahn. 500 Jahre Winterschlaf und Träume von sich halbnackt auf Leuchtbuchstaben räkelnden Frauen später, wird er als Eisklotz wiederentdeckt und aufgetaut. Und verblüfft natürlich alle mit seiner coolen und humorvollen Art, denn Coolness und Humor scheinen in den letzten 500 Jahren ausgestorben zu sein. Aber zum Glück ist das 80′er Jahre Design im Jahre 2487 offenbar noch brandaktuell.

Betrachtet man die Entwicklung des Hauptdarstellers im Verlauf von nur 30 Jahren, so bezweifle ich jedoch, dass man ihn nach 500 Jahren überhaupt noch aus dem Cockpit hätte pellen können.

Die dunklen Flecken stammen vom Tauwasser...

Die dunklen Flecken stammen vom Tauwasser...

Als Serien noch serienmäßig cool waren. Heute: Street Hawk

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Der Vorspann

So richtig viel gibt’s zu der Serie eigentlich nicht zu sagen. Ist halt wie Knight Rider mit weniger Rädern, wie Airwolf ohne Propeller oder wie Automan ohne blaue Glitzereffekte. Dafür gibt’s hier aber ganz viel billiges Plastik, welches an ein billiges Moped gepappt wurde. Was im Vorspann noch so cool aussieht verliert bei Tageslicht etwas an Reiz:

Street Hawk!!!

Street Hawk!!!

Wir haben also ein Moped mit Plastik dran, das fast 500 Kilometer pro Stunde fahren kann und eine “Spezialbewaffnung” hat. Gedacht ist es für die gefährlichsten aller gefährlichen Polizeieinsätze. Und wer steckt da in dem schicken Jogginganzug? Genau, ein Ex-Streifenpolizist der nach einer Knieverletzung nicht mehr richtg laufen kann. Und laufen braucht er jetzt ja auch nicht mehr… Passend zur Farbe des Motorrads kommt unser Held etwas unterbelichtet daher:



Das erste Date...

Seht ihr den Stuhl? Den unscheinbaren Bürostuhl? Passt mal auf: Von dem aus kann man die ganze Stadt überwachen! So cool ist Normal Tuttle nämlich. Der Mann mit dem Stuhl… Hätte man bei dem albernen Namen gar nicht erwartet, hm?

“Uiii… Ooohh…. Ist ja irre! Ein Motorrad…”

Ok, aber warum wird es in ‘nem übergroßen Kühlschrank aufbewahrt und dabei munter im Kreis gedreht? Ist das Plastik noch nicht ganz trocken? Oder ist das Teil sonst einfach nicht cool genug?

“Was immer es ist… Ich will es fahren!”

Ganz ehrlich: Jemandem mit so ‘ner Frisur würde ich nicht mal ein Dreirad anvertrauen… Ich stell mir gerade Jessie Mach in ‘nem Baumarkt vor, wie er vor ‘nem Rasenmäher steht. “Was immer es ist… Ich will es fahren!” Oder in der Haushaltswarenabteilung vom Supermarkt, den Blick starr auf eine Küchenmaschine fixiert.

Diese Serie hat wirklch alles: Einen doofen Helden, ein Plastikmoped, platte Witze und seichte Stories. Solch eine Mischung wäre eigentlich gar nicht anschaubar, wenn sie nicht… Ja, warum eigentlich? Nur weil sie aus den 80′ern stammt? Ich gebe zu, manche Sachen waren auch damals schon scheiße…

Als Serien noch serienmäßig cool waren. Heute: Automan

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Der Vorspann

Chuck Wagner ist Automan! Oh mann, an dem Namen kann ich mich gar nicht satt hören… Sowas gab’s auch nur in den 80′ern!

Die Handlung der Serie dreht sich um den Polizisten Walter Nebicher, der so ein Weichei ist, dass er vom aktiven Dienst auf der Straße hinter den Schreibtisch verbannt wird. Anstatt aber nur rumzuschmollen, bastelt er in seinem Keller an einem uralten 80′er Jahre Computer (wo die Monitore noch wie Nadeldrucker klangen) ein intelligentes Hologram, dass an seiner Stelle die Welt da draußen sicherer machen soll. Führt Walter dem Hologram genug Energie zu, dann flimmert das Licht im Keller, es gibt ein kleines Erdeben und *zack*, schon steht Automan wahrhaftig neben ihm. Wie viele Kinder haben damals wohl am Netzteil ihres Ataris herumgefummelt, damit sie auf dem Bolzplatz mit Pacman Fußball spielen konnten…

Automan wurde von Chuck Wagner gespielt, war immer höflich, gut gelaunt, gut frisiert und konnte natürlich alles was Superman konnte. Und noch mehr! Zum Beispiel konnte er, weil er ja nur ein Hologram war, durch Wände gehen. Was, das reicht nicht? Ok, wie wär’s damit: Walter konnte in Automan hineinklettern und dann mit ihm durch die Wand gehen… Ja, das klingt nicht nur saublöd sondern auch irgendwie ekelig.

Immer an Automans Seite war Cursor, ein kleiner fliegender Ball, der für Automan Autos, Hubschrauber oder neue Klamotten malen konnte. Wie praktisch! Komischerweise konnte Cursor aber nicht z.B. einen Amboss über dem Kopf des bösen Gangsters malen. Oder eine Million Dollar in kleinen Scheinen. Oder eine Frau die bei Walters Anblick nicht mitleidig den Kopf schüttelt. Tja, scheinbar ist Walter wohl doch kein so toller Programmierer…

Im Zusammenhang mit Automan wird übrigens immer wieder erwähnt, dass er mit seinem Auto 90° Kurven fahren kann. Wow!! Aber kann das nicht jedes Auto? Wie machen denn die vielen Fahrer da draußen das, dass die an ‘ner Kreuzung einfach um die Ecke fahren? Ah, das sind wahrscheinlich 91° oder 88° oder so, schon klar…

So albern die Story auch gewesen sein mag – die Serie hatte Action, Witz, coole Spezialeffekte und (das Markenzeichen der 80′er) eine irrsinnig coole Synthesizermusik im Vorspann. Schade, dass heute sowas nicht mehr produziert wird…

Chuck Wagner, Chuck Wagner, Chuck Wagner!!

Chuck Wagner, Chuck Wagner, Chuck Wagner!!

Als Serien noch serienmäßig cool waren

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1957 schossen die Russen den ersten Satteliten ins Weltall. Sputnik war ein oller kleiner Ball von 58 cm Durchmesser, der nichts konnte außer doof zu piepsen.

Gerade einmal 12 Jahre später, im Sommer 1969, haben die ersten Menschen bereits den Mond betreten. Die 360.000 Kilometer lange und mehr als 4 Tage dauernde Reise haben die drei Astronauten in einer kleinen Sardinenbüchse verbracht, die provisorisch zusammengeschustert war und aussah wie ein alberner Brummkreisel.

Wieder nur 12 Jahre später, 1981, startete das erste Space Shuttle. Ein echtes, knapp 50 Meter langes, 26 Tonnen schweres Raumschiff, das aussah wie aus einem Science Fiction Film…

Kein Wunder, dass jeder in den 80er Jahren davon überzeugt war, dass wir im mystischen Jahr 2000 alle mit kleinen Raketenautos zum Einkaufen auf den Jupiter fliegen würden. Wie hätte man damals auch ahnen können, dass die NASA ganz plötzlich von einer Superamnesie überfallen wird und sämtliches Wissen über die bemannte Raumfahrt einfach vergisst. Auf dem Mond war seit mehreren Jahrzehnten niemand mehr, das letzte Space Shuttle bröselt auch bald auseinander und scheinbar weiß keiner mehr, wie man die Dinger damals eigentlich gebaut hat.

Und ganz ähnlich verhält es sich auch mit den Fernsehserien. Knight Rider, Airwolf, Buck Rogers, Streethawk, Automan, MacGyver, Captain Future, Die Spezialisten unterwegs und Ein Colt für alle Fälle. Kein Jahrzehnt hat seit dem so einen Schwall guter Unterhaltung hervorgebracht. Was gibt es denn heutzutage? Klar, Lost ist spannend, Battlestar Galactica ist sehr tiefgründig und die Gilmore Girls haben ‘ne Menge lustiger Dialoge. Aber soll das schon alles gewesen sein? Wenn dem so ist, dann kletter ich gleich in meine Zeitmaschine und wiederhole lieber nochmal das vorletzte Jahrzehnt… He, die hat ja auch noch keiner erfunden!!

I, wie Inspiration

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Glowbys

Glowbys

Diese seltsame Werbung hat mich vor wenigen Tagen in den Weiten des Internetzes ueberrascht. Glowby, die hippen Leuchtfusseln fuer den Teenager von heute! Die Idee dahinter ist wohl, dass es einige junge Damen schwer haben, sich aus der breiten Masse identisch grinsender junger Damen abzuheben. Gerade in duesteren Plaetzen wie Diskotheken oder U-Bahn Tunneln stellt sich dies als besonders schwierig heraus. Nicht jedoch wenn die eigene Frisur leuchtet als waere man zum Haare schneiden in die Ukraine gefahren!

So skuril es auch klingen mag: Es hat sich noch niemand bereit erklaert, Glowby in der Bundesrepublik zu vertreiben! Dabei ist das Konzept genial und die Gewinnspanne vermutlich astronomisch hoch. Nein, trotzdem werde ich mich jetzt nicht um den Posten des frisierenden Leuchtmittelvertreters bewerben. Da habe ich eine viel bessere Idee! Da Konkurenz ja bekanntlich das Geschaeft belebt, habe ich mir erlaubt, das Konzept ganz frech zu kopieren. Ein paar Details muss ich noch ueberdenken, aber mein Prototyp ist sicherlich jetzt schon auffaelliger.

Glowby war gestern...

Glowby war gestern...