Über den Wolken…

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…kennt die Schummelei scheinbar keine Grenzen. Kurz nach Ostern werde ich mit meiner besten Hälfte eine kleine Urlaubsreise unternehmen. Aus diesem Grund habe ich gestern die Preise und Konditionen einiger Fluglinien für einen Flug von Berlin nach London verglichen. Es ist echt unglaublich mit was für Tricks die Airlines heutzutage versuchen, kleine Preise vorzutäuschen.

AirBerlin bietet den einfachen Flug für 26 Euro pro Person an. Klickt man sich jedoch weiter durch den Buchungsvorgang, tauchen plötzlich noch 3 Euro Gebühren und 50 Euro (!) Kerosinzuschlag pro Passagier auf. Warum ist der Sprit nicht in den Ticketkosten mit drin? Kann ich ersatzweise auch vorher kurz zur Tanke und ‘nen Kanister mitbringen? Oder zahl ich weniger, wenn ich auf der Startbahn schiebe?

Bei easyJet kostet der Flug mit 26,99 Euro nur geringfügig mehr als bei AirBerlin, und Steuern, Gebühren und Kerosin sind in diesem Preis sogar schon inbegriffen. Was für ein Schnäppchen! Allerdings muss man bei diesem Anbieter 44 Euro extra dafür zahlen, dass der Koffer mitfliegen darf. Mein Gepäck zahlt also mehr für den Flug als ich… Und hat garantiert auch mehr Beinfreiheit. Ausserdem bietet easyJet ein revolutionäres System bei der Vergabe von Sitzplätzen an: Es gibt keine Sitznummern. Wenn man als Gruppe gerne mehrere zusammenhängende Plätze hätte, dann sollte man schnell rennen können und starke Ellenbögen haben. Aber natürlich lässt sich auch dieses kleine Manko gegen ein geringes Entgelt beheben. Für 22,50 Euro pro Person darf man sich vordrängeln.

Zu guter Letzt kann man sich dann noch für weitere 2,77 Euro ein reines Gewissen erkaufen und das entstandene CO2 irgendwie auf magische Weise unschädlich machen. Wieviel CO2 bei so einem Flug entsteht? Scheinbar 23760 Tonnen, wenn man von 132 Passagieren in einer voll besetzten Boeing 737-600 ausgeht, was dem 364-fachen des Gewichts des voll belandenen Flugzeugs entspricht.

Reduce the impact of the carbon emissions from your flights on the environment through UN certified emission reduction projects.
Contribute €2.77 per person to balance the 180.000kg of Carbon Dioxide per passenger on this booking – there are no middlemen and easyJet doesn’t profit from the scheme.

Vielleicht hofft easyJet, dass man angesichts dieser völlig utopischen Zahlen ein so schlechtes Gewissen bekommt, dass man über die unverschämten Preiszuschläge hinwegsieht…

Was war zuerst da?

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Die alte Frage nach dem Huhn und dem Ei kennt ja schon jeder. Aber was mich viel mehr interessiert ist, ob es zuerst die Haselnuss oder das Toffifee gab? Schließlich enthält Toffifee Nougat, was ja bekanntlich aus Haselnüssen hergestellt wird. Andererseits wächst die Haselnuss als Kern im Toffifee heran… Auf manche Fragen hat die Wissenschaft selbst im Jahr 2010 noch keine Antwort parat.

Kürzung der Staatsmiete

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Weil die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) gegen Ende des letzten Jahren für so viel Chaos gesorgt hat und die vereinbarten Leistungen nicht vollständig erbringen konnte, bekamen alle Monatskarten Abonnenten als Wiedergutmachung einen Freimonat geschenkt. Das erscheint mir so fair und vernünftig, dass ich dieses Konzept auch gerne in anderen Bereichen umgesetzt sehen würde. Konkret denke ich da an folgende Idee: Wenn sich unsere Regierung mal wieder blamiert oder in irgendeiner Weise etwas verbockt, dann würde ich in dem Monat gerne von sämtlichen Steuern befreit werden. Schließlich sind die Steuern nichts weiter als eine Art Club Gebühr. Eine Art Miete, für die man als Gegenleistung in einem sauber organisierten Staat leben darf. Und wer würde nicht die Miete kürzen, wenn der Putz von der Wand blättert?

Winter 2.0

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Ein sechstel dutzend Dezimeter weiße Pracht

Ein sechstel dutzend Dezimeter

Unser Balkon ist seit einer guten Woche unter einer äußerst hartnäckigen Schneeschicht verbuddelt, die ich jetzt endlich mal fachmännisch vermessen habe. Und da 20 cm mal 7 Tage immerhin knapp 1.40 Meter ergibt, würde ich sagen, dass wir in Berlin mehr Schnee haben als in den Alpen. Hätte man das gedacht? Wahnsinn!

Meine Premiere

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Seit gestern Abend ist endlich meine erste iPhone Applikation in Apples AppStore zu finden. Also wer gerade mal Bingo spielen will und keine Ping-Pong Bälle zur Hand hat…

Bingo im AppStore

Bingo im AppStore

Schleichende Inflation

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Ja ja, das Leben wird immer teurer. Die Inflation treibt die Preise in die Höhe und wir können nichts dagegen machen… Wie weit die Sache schon gekommen ist, habe ich erst letztens am S-Bahnhof Wannsee gesehen:

Inflation extrem

Inflation extrem


Auf den ersten Blick wirkt der Becher Kaffee mit 70 Cent noch recht günstig. Aber für 0,2 Milliliter? Die Tricks der Händler werden immer hinterhältiger… Sollen sie doch einfach hinschreiben, dass der Liter Kaffee 3.500 Euro kostet! Die werden schon sehen was sie davon haben!

Kai Potter und die Feuerschwelle

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Japanisch ist ‘ne schwierige Sprache. So schwierig, dass es kaum sinnvolle Übersetzungssoftware dafür zu finden gibt. Wenn man die Sprache also sowieso nicht korrekt übersetzen kann, wozu sollte man sich dann überhaupt Mühe geben? Diesen Ansatz verfolgt offensichtlich Babylon. Anstatt gebrochenes Kauderwelsch anzuzeigen, setzen die lieber auf grammatikalisch korrekten Nonsens. Beispiel gefällig? Kein Problem!

Gestern habe ich eine Mail an meine Freundin geschickt, und dabei, einfach weil ich’s kann, die Anrede auf Japanisch verfasst. Das sieht dann ungefähr so aus: シルケーさんおげんきですか und ist lediglich die Frage, wie es denn so geht.

Meine Freundin, schlau wie sie ist, hat sich sogleich eine Übersetzung ergoogelt und ist dabei bei oben erwähntem Babylon gelandet. Deren Übersetzung hat zwar nicht so ganz die Essenz meiner höflichen Begrüßung getroffen, klingt dafür aber um so spannender: Zaubert der Kai die Schwelle weg?

Ja, hmm, das würde mich jetzt auch mal interessieren… Und wer ist eigentlich dieser Kai?

Ansichtssache

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Am Wochenende kamen wir in Magdeburg an diesem Haus mit der herrlichen Plakat-Aufschrift “1893 Wohnen in der schönsten Form” vorbei.

Wohnen in der schönsten Form

Wohnen in der schönsten Form

Dazu fällt mir nur so viel ein: Über Geschmack lässt sich streiten, und Schönheit liegt im Auge des Betrachters…

Guido W., Hauptschulabbrecher

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Hamburg – Eigentlich will der BBC-Reporter nur wissen, wie sich die deutsche Außenpolitik unter einem möglichen Außenminister Westerwelle ändern werde. Diese Frage stellt er bei einer Pressekonferenz der FDP auf Englisch und bittet darum, ausnahmsweise auch in seiner Muttersprache eine Antwort zu bekommen. Wahlsieger Guido Westerwelle stutzt. Nein, eine Ausnahme sei nicht möglich, bescheidet er den Journalisten.

Auch auf Nachfrage bleibt er hart. Keine Frage auf Englisch, eine Antwort auf Englisch schon gar nicht. “Wir sind hier in Deutschland”, belehrt Westerwelle den Briten. In “Ihrem Land” sei es ja auch üblich, die Fragen in der Landessprache zu stellen.

Wir sind hier eben nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Europäischen Union, lieber Guido. Und in dieser gilt Englisch als quasi Universalsprache. Was für ein europäischer Außenminister soll das denn sein, der Fragen auf einer Pressekonferenz mit so einem Argument abblockt? Für die ausländischen Boulevardblätter ist das wieder ein gefundenes Fressen. Sehr schön, wieder ein Respektpunkt weniger! Ach, hätte der pickelige Fratz doch bloß damals nicht immer den Englischunterricht geschwänzt…

Neulich am Wegesrand

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Die BSR (Berliner Stadtreinigung) “bewirbt” ihre Abfalleimer schon seit einiger Zeit mit dem interessanten Hinweis, dass es sich um eine ihrer 20.356 Filialen handelt:

Abfalleimer der BSR

Abfalleimer der BSR

Wir kamen neulich während eines Spazierganges an dieser großen “Filiale” vorbei:

Brennende Mülltonne

Brennende Mülltonne

Ich habe da gewisse Zweifel, dass die Aufschrift tatsächlich so gemeint ist… ;)