Im Jahr 2043…

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…werde ich voll cool aussehen! Zumindest wenn man der Android Applikation Aging Booth trauen kann.

Einmal bügeln, bitte!

Frische Küche

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Bei uns werden aus Prinzip nur frische Zutaten verwendet…

Zylinderkraut in eigenem Saft

Megaphone

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Mein armes altes Samsung Galaxy S fällt immer mehr in sich zusammen. Der Bildschirm sammelt täglich neue Kratzer, die Risse und Löcher in dem wackeligen Billigplastik nehmen zu, und der Akku leidet an altersbedingter Inkontinenz… Kurzum, es wird Zeit sich von dieser Antiquität zu lösen und nach neuen, größeren grünen Robotern Ausschau zu halten.

Und größer ist dabei gar nicht mal so metaphorisch gemeint wie es vielleicht klingen mag. Im Laufe der letzten Jahre haben die Ausmaße der sogenannten mobilen Telefone deutlich zugelegt. Aktuelle Spitzenmodelle diverser Hersteller haben mittlerweile eine Bildschirmdiagonale von 4.7″ erreicht, was mehr als 11 Zentimetern entspricht. Puh!

Wenn dieser Trend nicht alsbald gestoppt wird, dann werden schon ab dem Jahr 2015 nur noch Leute mit in den Knien hängenden Hip-Hop-Hosen genug Stauraum im Beinkleid haben, um solche Geräte mit sich zu führen… Was danach geschehen wird habe ich in den letzten Tagen unter großem Aufwand extrapoliert:

2019 – Motorola präsentiert das erste Mobiltelefon, auf dem man Nachrichten im Originalformat einer Tageszeitung lesen kann.

2022 – Apple zeigt auf dem Mobile World Congress das iPhone 12. Die Zahl hinter dem Namen steht nicht mehr für die aktuelle Baureihe, sondern für die Anzahl der Leute die auf dem Gerät Platz finden. Maßstabsgetreue Gruppenvideokonferenzen erfreuen sich großer Beliebtheit.

2029 – Alcatel übertrumpft wie aus dem Nichts sämtliche anderen Hersteller mit dem ersten Smartphone welches von der ISS aus mit bloßem Auge zu erkennen ist. NASA Astronauten begrüßen die Entwicklung da sie ihre Telefone nicht mehr mitführen müssen und trotzdem auf dem Laufenden bleiben.

2038 – HTC’s neuste Errungenschaft ist ein Satellitentelefon das ohne Antenne auskommt. Die Größe des Telefons ist darauf ausgelegt, direkten Kontakt mit dem Satelliten herzustellen. Funklöcher gehören endlich der Vergangenheit an. Ebenso die immernoch andauernden Untersuchungen zum Thema Elektrosmog.

2049 – Das Samsung Galaxy 1:1 kommt auf den Markt…

Vibrationsalarm? Ganz schlechte Idee...

Hodo, der dritte

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Hurra, hurra, das OLG Celle wird 300 Jahr’!

Zu diesem ehrenwerten Anlass wurde der dortigen Lokalzeitung eine eigens entworfene Sonderbeilage hinzugefügt, die die illustre Geschichte jener juristischen Einrichtung Revue passieren lässt. Nun ist die Juristerei nicht gerade mein Fachgebiet, aber eines verstehe ich sofort wenn ich’s sehe: Alberne Namen!

In seiner Geschichte war das OLG Celle das Reich gar putziger Namensträger. Den Anfang machte ab 1739 ein gewisser Esaias von Pufendorf. Wer jetzt glaubt, dass man damals halt einen seltsamen Geschmack hatte was Namen angeht, und dass soetwas in der Neuzeit nicht mehr passieren könnte, der irrt leider gewaltig. Im März 1946 wurde der Rockstar unter den Trägern alberner Namen zum Präsidenten berufen. Es war kein geringerer als Dr. Hodo Freiherr von Hodenberg.

Nein, ich habe mir das nicht ausgedacht. Hier ist der besagte Zeitungsartikel in voller Länge:

Pufendorf, Hodenberg, et al

Bunkerdachhüttenunterhaltung

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Mein Bruder hat mir zum Geburtstag zwei Eintrittskarten geschenkt. Leider hat er nicht dazu gesagt, zu welchem kulturellen Großereignis jene Karten ermächtigen. Es gab lediglich einige vage Andeutungen, in der Hoffnung, dass ich als sein Bruder über die geistigen Fähigkeiten verfüge, zu erraten worum es gehen möge. Dies waren seine Hinweise:

Es handelt sich um eine kulturelle Veranstaltung.
In einer ollen Holzhütte, die auf einem alten Bunker steht.
Die Veranstaltung hat zwei Aspekte.
Einer beschäftigt sich im weitesten Sinne mit Sodomie und Mord.
Der andere behandelt auf metaphorischer Ebene das ewige Rennen gegen den Tod.

Trotz erheblichem googlerischem Aufwand konnte ich mir darunter nichts konkretes vorstellen. Um nicht dumm auszusehen habe ich flux eine Art Phantombild erstellt, um meinen Bruder hinter’s Licht zu führen, und so zu tun, als ob ich das Rätsel bereits gelöst hätte.

Meine Interpretation...

Mit Furcht und Sorge habe ich seine Antwort zur Kenntnis genommen: Ich war ganz dicht dran…

War aber gar nicht so schlimm. Es waren Karten für die Märchenhütte, wo Grimm’s Märchen in verschiedensten Interpretationen dargeboten werden. Die Märchenhütte ist tatsächlich eine sehr provisorisch aussehende Holzhütte auf einem alten Bunker im Monbijou Park in Berlin Mitte. Der Bunker ist allerdings größtenteils unterirdisch angelegt, so dass sich meine Vorstellung nur teilweise mit der Realität deckte. Das war eine wirklich spaßige Sache, da je nach Aufführungszeit verschieden “hart” gespielt wird. Wir waren in der 21 Uhr Vorstellung, die ab 16 Jahren freigegeben ist, und haben erst Schneeweißchen & Rosenrot und danach Hase & Igel gesehen. Die 23 Uhr Vorstellungen sind sogar erst ab 18 Jahren freigegeben.

Letzte Woche Baumtag…

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Die Japanischen Wochentage sind schon witzig. Von Montag bis Sonntag sieht’s bei denen so aus:

Mond Feuer Wasser Baum Gold Erde Sonne

Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot

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Tja, was soll man dazu noch sagen… “Tanja Nolte-Berndel” hat sich heute die Rübe weggeballert. Scheinbar hat der Kerl doch sowas wie ‘n Gewissen gehabt, und das ist jetzt wohl übergequollen.

Hier mal ‘ne schnelle Zusammenfassung aus seinem Wikipedia Artikel:

Günter Werner Freiherr von Gravenreuth (* 12. Juli 1948 in München; gebürtig Günter Werner Dörr; † 22. Februar 2010) war seit 1981 Rechtsanwalt und Verleger in München.

Gravenreuth war Verfasser juristischer Fachveröffentlichungen mit den Schwerpunkten Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz. Durch eine Reihe von Abmahnungen gegen Betreiber von Webpräsenzen sowie Forumdiskussionen mit seinen Kritikern erlangte er in der IT-Branche Bekanntheit und stieß auf Kritik. Er wurde 2009 wegen Untreue und Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt.[1] Am 22. Februar 2010 erschoss sich Gravenreuth nach einer vorherigen telefonischen Suizid-Drohung unmittelbar nachdem die Polizei in seine Wohnung eingedrungen war.[2]

Bekannt wurde Gravenreuth, als einer seiner Testbesteller Ende 1992 auf verdächtig erscheinende Kleinanzeigen in Computerzeitschriften, in denen überwiegend Privatleute inserierten, die so genannten „Tanja-Briefe“ (unter dem Pseudonym „Tanja Nolte-Berndel“ und einigen weiteren weiblichen Pseudonymen) versandte.[3][4] Teilweise war diesen Briefen sogar ein Foto (aus einer Bildagentur) der vermeintlichen 15-jährigen Schreiberin beigelegt. Falls ein so Angeschriebener auf die Bitte um Software-Tausch des angeblichen Teenagers einging, wurde dieser bei entsprechender Beantwortung wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht abgemahnt, gegebenenfalls auch angezeigt. Auch führten einige Fälle zu Hausdurchsuchungen. Von Kritikern wurde Gravenreuth vorgeworfen, dass er die Abgemahnten zu den Straftaten selbst aufgefordert hätte; dieser Vorwurf wurde jedoch von den Gerichten nicht bestätigt.

Ich hab sogar einen dieser “Tanja”-Briefe gefunden. Schon ganz schön dreist, wie der da hormonverklärte Teenies zu Straftaten animiert hat…

Post von Tanja

Kein Bingo für Afrika

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Vor gut 6 Wochen habe ich meine erste iPhone Applikation veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein irrsinnig nützliches Werkzeug für gemütliche Spieleabende, ohne dass kein ernsthafter Spieler das Haus verlassen würde. Man kann damit nämlich Bingozahlen ziehen.

Für die Autoren von iPhone Applikationen hält Apple eine kleine Statistik bereit, mit der man sich über den Verbreitungsgrad und die Beliebtheit seiner Kreation informieren kann. Und nach immerhin eineinhalb Monaten dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, mal ein kleines Resume zu ziehen.

Insgesamt wurde die Applikation mittlerweile von 2259 verschiedenen Personen aus 54 Nationen heruntergeladen, von denen alle bis auf 16 Leute zu faul waren, ihre Meinung kund zu tun. Das ist vielleicht auch besser so, denn die 16 Bewertungen ergeben gerade mal einen Durchschnitt von 2 Sternchen (von maximal 5). Nach einer etwas detaillierteren Analyse steht fest, dass die Kanadier mit 425 Downloads weltweit führend sind im elektronisch unterstützten Bingo spielen. Ihre südlichen Nachbarn aus den USA folgen Ihnen ganz dicht mit 335 Downloads. Weitere 317 Exemplare wurden in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, heruntergeladen. Mit kreativem Blick kann man in Ihrer Landesflagge ja auch schnell eine rote Bingokugel auf weißem Grund erkennen, weshalb mich der dritte Platz nicht überrascht. Gleich nach den Japanern folgen ganz brav die Deutschen, die aus Loyalität immerhin 261 mal den Knopf gedrückt haben.

Insgesamt haben so ziemlich alle europäischen und asiatischen Länder ihren Teil zu meinem Ruhm beigetragen. In kaum einem Land hat sich nicht zumindest eine Person gefunden, die weiß wie man Spaß hat:


Es gibt nur eine Region auf der Welt, die so völlig aus der Reihe tanzt und sich zur bingofreien Zone erklärt hat. Und das ist Afrika, die Spaßbremse unter den Kontinenten. Nichtmal im eigentlich doch sehr modernen und europäisch anmutenden Südafrika gibt es auch nur ein einzelnes iPhone, auf dem nummerierte Kugeln über den Bildschirm fliegen. Manche Leute erkennen Spaß nicht mal, wenn er umsonst ist.

Die restlichen 60%

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iPod und iPad. 40% der Vokale hat Apple damit schon abgedeckt. Will jemand wissen wie die Entwicklung weitergehen wird? Ich werd’s euch verraten:

iPet – Die Revolution im Haustiermarkt. Das iPet ist das Resultat jahrelanger Forschung und das erste katzenartige Haustier, dass man an mehreren Stellen gleichzeitig berühren kann. Die unter Mithilfe von Verhaltenspsychologen entwickelte Benutzerführung erlaubt einen völlig natürlichen Umgang, der dem mit einer echten Katze beinahe ähnelt. Erhältlich in flauschiger schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.

iPit – Die Revolution im Sicherheitsmarkt. Die iPit ist das Resultat jahrelanger Forschung und die erste berührungsempfindliche Falltür für die eigene Wohnung. Nie mehr Stress mit Vertretern und GEZ Spionen. Erhältlich in tarnungserprobter schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.

iPut – Die Revolution im Recyclingmarkt. Das iPut ist das Resultat jahrelanger Forschung und das erste Gerät, dass schon beim Kauf kaputt ist. Kein anstrengendes Warten mehr bevor man es entsorgen kann. Erhältlich in zerkratzter schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.

Das Datieren ist dem Dating sein Tod

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Aber gern doch: Spätes 20. Jahrhundert würd ich mal sagen.

So ein Einheimisches ist schon reizvoll, aber was es aussondert will ich mir eigentlich gar nicht anschauen. Wo bleibt denn nun der “Gefällt mir nicht” Knopf bei Facebook?