Kafkaesque

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Ich finde es total niedlich anzusehen, wie Katzen mit ihren obligatorischen Wollknäueln spielen. Fröhlich liegen sie auf dem Rücken, das flauschige Spielgerät zwischen die vier Tatzen geklemmt…

Hmmm, mit Erdbeergeschmack!

Leider fehlt mir jedoch die Zeit, um eine Katze in der Wohnung zu halten und so komme ich nicht in den Genuss, dieses Naturspektakel mit eigenen Augen zu verfolgen. Was kann ich da bloß machen? Ach, gäbe es doch bloß pflegeleichtere Haustiere mit ähnlichem Unterhaltungswert. Die Suche schien zunächst aussichtslos… Bis sich mir gestern rein zufällig eine echte Alternative offenbarte! Auf der Fensterbank entdeckte ich diesen kleinen Krabbelkäfer, der vermutlich von Katzen großgezogen wurde. Ich glaube ich werde ihn Arthur nennen. :)

(Untitled)

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Wunsch ist Wunsch!


Mein Kurs wird nicht statt finden. Mangelndes Interesse angeblich… Voll fiese. :(

SIMply impossible

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Nach meiner fatalen Bastelstunde von letzter Woche blieb mir nichts anderes übrig, als eine neue Micro SIM Karte bei BASE zu bestellen. Wie ich im nachhinein festgestellt habe, gibt es nämlich zwei Arten von SIM Karten: Bei dem älteren Modell haben die Kontaktflächen eine ovale Form und 11 separate Kontake. Die neuere Bauart hingegen verfügt über eine eckige, schmalere Kontakfläche mit nur 6 Kontakten. Die ältere Bauform, zu der auch meine Karte gehörte, ließ sich leider nicht ohne weiteres mit der Schere umbauen…

Links: alt und doof. Rechts: neu und toll.

Eine ganze Woche Wartezeit später ist endlich der heißersehnte Brief von BASE eingetroffen. Ungeduldig riss ich den Umschlag entzwei und schaute verdutzt auf den Inhalt: Eine normalgroße SIM Karte und ein Brief, der mich zum Erwerb meiner Ersatzkarte beglückwünscht, mit der ich endlich wieder telefonieren könne. Mit funkelnden Augen betrachtete ich die eckigen, schmalen Kontakte meiner fehlgelieferten neuen Karte… Und zum zweiten Mal zückte ich die Schere und machte mich ans Werk. SIM Karten zu zerschneiden macht zu viel Spaß! Doch leider blieb auch dieser Versuch erfolglos. Weder im neuen, noch im alten Handy hat die Karte nach der Beschneidung noch ihren Dienst verrichten wollen. Vielleicht stimmt ja was mit meiner Schere nicht?

Sofort rief ich die Hotline an und stellte erbost klar, dass ich eine Micro SIM Karte bestellt hätte und mir das falsche Produkt geliefert wurde! Dabei hoffte ich inständig, dass ich die soeben zerschnibbelte Karte nicht zurücksenden müsse. Dem Helferlein am anderen Ende der Leitung tat das Missverständnis sehr leid und bot mir sogleich an, mir nochmal eine neue Karte zu schicken. Und falls ich es eilig hätte, könnte ich ja auch einfach zum nächstgelegenen BASE Laden gehen, um dort live vor Ort für nur 15 Euro eine Micro SIM Karte zu erwerben. Super! Hätte ich das gewusst, dann hätte ich nicht eine ganze Woche wartend vor dem Briefkasten hocken müssen!

Am nächsten Tag, einem Samstag, bin ich also zur hiesigen BASE Niederlassung gefahren, und habe nach einer Micro SIM Karte verlangt. “Die würde ich Ihnen wirklich gerne geben!” entgegnete mir der strahlende Verkäufer. Nur leider sei dies zur Zeit völlig unmöglich, da es eine bundesweite Störung im BASE Computersystem gäbe. Es können derzeit keine neuen SIM Karten ausgestellt werden. Ich sollte es doch bitte am Montag nochmal versuchen.

Mit Hinblick auf die hinter mir liegenden Hürden traue ich mich kaum, morgen wieder einen BASE Laden zu betreten, und mein Glück herauszufordern. Vermutlich stürzt entweder das Gebäude ein, oder mein Handy explodiert. Alles andere wäre viel zu einfach…

Lasst uns Raumfahrer spielen!

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Die Bemühungen der nordkoreanischen Raumfahrtagentur stehen denen der Europäer, Russen und Amerikaner in nichts nach! Um diesen Punkt zu unterstreichen, habe ich hier mal ein paar Vergleiche gezogen. Da die Bilder wirklich schwer auseinanderzuhalten sind, sage ich vorweg, dass es sich bei den Bildern auf der rechten Seite um die koreanischen handelt… Oder war es doch umgekehrt? Ich kann sie einfach nicht auseinanderhalten. Weiter so, Kim Jong-Skywalker!

“Und in diesem schwarzen Karton bewahren wir unseren Satelliten auf…” schreit der ausgebildete Raumfahrtingenieur durch sein Megaphon der jubelnden Menge entgegen. Das Rolltischchen wurde extra für diesen Anlass angefertigt. Die Kosten des Projekts haben sich dadurch fast verdoppelt, aber das ist schon in Ordnung: Eine seriöse Präsentation ist schließlich wichtig.

Das Kontrollzentrum in Pjöngjang ist mit all den Dingen ausgestattet, die man zum Start einer echten Raumfahrerrakete braucht: Fünf Großbildleinwänden, ganz vielen Computern und einer Fernsehkamera unter der Decke. Um die Überlegenheit ihres Raumfahrtprogrammes zu beweisen, tragen sämtliche Mitarbeiter wissenschaftlich korrekte weiße Kittel. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Nur leichte braune Verfärbungen weisen noch darauf hin, dass die Rakete kurz vor der Betankung in den Matsch gefallen war. Das Krisenmanagement der sozialistischen Astropioniere ist wahrhaft bemerkenswert. Wer genau hinsieht, der kann am Fuße der Rakete die Ingenieure erkennen, die die letzten technischen Überprüfungen vor dem Start durchführen. Erst wenn alle Klebestreifen noch einmal festgedrückt und die Farbe getrocknet ist, wird die Starterlaubnis erteilt.

Zur weiteren Steigerung der Zuverlässigkeit hat die Regierung veranlasst, vor dem nächsten Start Flöße mit Trampolinen entlang der Flugroute zu Wasser zu lassen.

Wie viele…

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…nordkoreanische Raketentechniker braucht man, um eine Rakete in den Ozean ins All zu schießen? Zwei! Einen der die Rakete überwacht und einen der seinen Kollegen überwacht.

Ok, das war zugegebenermaßen ein recht platter Witz. Aber das ist es, was mir durch den Kopf ging, als ich heute ein kurzes Video über den gescheiterten Raketenstart bei Spiegel Online gesehen habe. Das Kamerateam durfte den Kontrollraum der glorreichen Raumfahrtagentur besichtigen. In dieser Szene wird die Effizienz nordkoreanischen Personalwesens zur Schau gestellt: Während der rechte Herr im weißen Kittel gebannt auf die bald kaputte Rakete starrt, starrt der linke Herr im weißen Kittel auf ein Videobild anderer Herren in weißen Kitteln. Hier wird Raumfahrtgeschichte geschrieben!

Big brother is... sitting right beside you

Bastelstunde

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Mein reichlich betagtes Mobiltelefon fällt in letzter Zeit immer weiter auseinander. Neuerdings bildet sich der Touchscreen ab und an ein, dass ich ihn berührt hätte. Anfangs war es ganz lustig zuzusehen, wie das Handy aus eigenem Antrieb die Mail Applikation öffnete, und begann, mir einen Brief zu schreiben. Leider konnte ich nicht so richtig entziffern was es mir mitteilen wollte, da der Inhalt der Nachricht in erster Linie aus den Buchstaben m, q und dem Minuszeichen bestand.

Meine Belustigung schlug jedoch schlagartig in Terror um, als das paranoide Gerät damit begann, Mails zu löschen und umzusortieren. Nicht auszudenken was passieren würde, wenn ähnliches im Android Market geschähe… Das kann schnell teuer werden.

Also muss schnellsten ein Ersatz her! Kein Problem, HTC hat gerade ein schönes neues Telefon auf den Markt geworfen, das mir eh sehr gut gefällt! Dumm nur, dass dieses neue Gerät eine Mikro SIM Karte benötigt… Ebenfalls kein Problem! Einmal beherzt zur Schere (und Nagelfeile) gegriffen und schon hab ich meine alte SIM Karte in ein hochmodernes Mikro Modell konvertiert:

Schnipp, schnapp, kaputt!

Ob die Bastelaktion erfolgreich war? Natürlich nicht… Das Handy weigert sich partout anzuerkennen, dass überhaupt eine SIM Karte eingelegt ist. War ja eigentlich klar. Jetzt warte ich darauf, dass mir der Postbote eine neue SIM Karte vorbeibringt. Die gibt’s bei BASE zum Glück völlig gratis und frei von Versandkosten. Lediglich deren Aktivierung kostet 15 Euro…

Drive-by Medizin

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Der Markt für Ärzte in Berlin ist stark überlaufen. Will sich ein Studienabgänger als Neuling etablieren, so muss er sich entweder auf ein Fach spezialisieren, das Glück haben einen großen Patientenstamm zu erben oder sich eine sonstige Nische suchen. Eine Parklücke stellt zwar in gewisser Weise ebenfalls eine Nische dar, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass der junge Winfried hier etwas misverstanden hat…

Tatü, tata, das Äskulapmobil ist da!

König Dennis, der I.

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Ich wurde gestern gekrönt und herrsche wohl nunmehr über dieses schöne Land. Angeberei ist jedoch nicht mein Ding, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, meine majestätische Kopfbedeckung im Mundraum installieren zu lassen. Zum Beispiel auf meinem unteren rechten Backenzahn.

Bisher hab ich immer angenommen, dass Kronen aus Gold, Diamanten und anderen funkeligen Materialien bestünden. Dabei stimmt das heutzutage gar nicht mehr unbedingt! Meine neue Krone ist aus Porzellan gemacht… Und aus Pommes! Zumindest steht’s so auf der üppigen Rechnung, die mir dazu überreicht wurde.

mit metallischer Mayo?

Gut, dass ich die Krone im Mund habe, und nicht auf dem Kopf.

Im Jahr 2043…

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…werde ich voll cool aussehen! Zumindest wenn man der Android Applikation Aging Booth trauen kann.

Einmal bügeln, bitte!

Frische Küche

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Bei uns werden aus Prinzip nur frische Zutaten verwendet…

Zylinderkraut in eigenem Saft